Oder was Daniel gewollt hätte.
Da kam Rosie in die Küche, rieb sich die Augen.
Sie sah mich an, dann meine Mutter und Tante, die zu breit lächelten, dann wieder mich.
Und mit einer kleinen, schläfrigen Stimme flüsterte sie:
„Mama, du bist irgendwie gemein.“
Für einen Moment wurde es still.
Nicht, weil jemanden interessierte, was ein fünfjähriges Kind dachte.
Sondern weil Kinder manchmal Dinge sagen, von denen Erwachsene wissen, dass sie sie nicht verstehen sollten.
Meine Mutter lachte nervös.
„Was für eine seltsame Sache zu sagen.“
Rosie ignorierte sie.
Sie sah nur mich an.
Ihre Augen waren noch vom Weinen geschwollen.
„Warum bin ich gemein?“, fragte ich leise.
„Weil Papa dir gesagt hat, du sollst Oma nichts vom Haus erzählen.“
Alle Nerven in meinem Körper spannten sich an.
Meine Mutter wurde blass.
Dann Lacey.
Nur ein kurzer Moment.
Aber genug.
Ich kniete mich vor Rosie.
„Wann hat Papa mir das gesagt?“
„In deinem Zimmer, als du dachtest, ich schlafe.“
Ich schloss für einen Moment die Augen.
Drei Nächte bevor Daniel starb, saßen wir auf dem Bett und gingen Rechnungen durch.
Er sah erschöpft aus.
„Ich muss dir etwas erklären“, hatte er gesagt.
Und dann erzählte er mir die Wahrheit.
Zwei Jahre zuvor hatte meine Mutter ihn überredet, eine zweite Hypothek auf unser Haus aufzunehmen.
Nicht für uns.
Für sie.
Ich wusste es nicht.
Das Geld rettete Lacey nicht.
Sie gab es in weniger als einem Jahr aus.
Neue Autos.
Kreditkarten.
„Notfälle“.
Meine Mutter versprach, alles zurückzuzahlen.
Tat sie aber nicht.
Als Daniel es mir sagte, waren wir bereits im Rückstand.
Das Haus hing an einem Faden.
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