Daniel.
Karen.
Melissa.
Und zwei weitere Verwandte.
Sie schrien aus voller Kehle.
„Wer ist Elizabeth?! Sie hat uns bestohlen!“
Die Bewohnerinnen und Bewohner drehten verwirrt ihre Köpfe. Die Krankenschwestern blieben mitten im Schritt stehen.
Margaret, die Verwalterin, stand langsam hinter dem Schreibtisch auf.
„Elizabeth ist die Betreuerin Ihrer Mutter“, sagte sie ruhig. „Was ist passiert?“
Daniel trat vor, sein Gesicht vor Wut gerötet. Karen stand mit verschränkten Armen neben ihm, während Melissa hinter ihnen schwebte und in Richtung Flur starrte.
„Das Mädchen hat unsere Familie bestohlen!“, schnauzte Daniel. „Wir wollen, dass sie sofort gefeuert wird!“
Die Bewohner flüsterten einander zu, verwirrt von dem plötzlichen Ausbruch.
Margaret faltete ihre Hände. „Sir, Sie müssen uns erklären, was Sie meinen.“
Karen lehnte sich an den Schreibtisch, ihre Stimme war scharf.
„Unser Anwalt hat uns heute Morgen angerufen. Offenbar gibt es Unterlagen, die zeigen, dass Elizabeth mit den Finanzen unserer Mutter in Verbindung steht.“
Margaret runzelte leicht die Stirn.
„Inwiefern in Verbindung?“
Daniel knallte einen Ordner auf den Schreibtisch.
„Hier steht, dass Elizabeth als Begünstigte auf den Konten unserer Mutter eingetragen ist.“
Ein leises Aufatmen machte sich in der Belegschaft breit.
„Begünstigte?“, wiederholte Margaret.
„Ja!“, rief Karen. „Unsere Mutter hat Millionen auf ihrem Konto. Millionen. Und irgendwie ist diese Betreuerin in den Unterlagen gelandet.“
In diesem Moment trat Elizabeth aus dem Flur, nachdem sie die lauten Stimmen gehört hatte.
Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich sofort, als sie die wütende Gruppe sah.
„Was ist hier los?“, fragte sie vorsichtig.
Daniel zeigte auf sie.
„Du weißt genau, was hier los ist“, bellte er. „Du hast unsere Mutter manipuliert!“
Elizabeth blinzelte verwirrt.
„Was?“
„Tu nicht so, als wärst du unschuldig, wenn du es nicht bist. Du hast uns bestohlen!“, fügte Karen barsch hinzu.
Elizabeth schaute fassungslos. „Ich verstehe das nicht.“
Margaret hob sanft ihre Hand.
„Ihr müsst euch alle beruhigen. Anschuldigungen wie diese sind ernst zu nehmen.“
Daniel schüttelte den Kopf. „Wir haben schon mit einem Anwalt gesprochen. Das ist Betrug.“
Elizabeths Stimme zitterte leicht. „Ich habe das Geld von Mrs. Harper nie angerührt. Ich wüsste nicht einmal, wie.“
Hinter ihnen sprach eine leise Stimme.
„Das reicht jetzt.“
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