Oma bat mich, ihr Rosenstrauch ein Jahr nach ihrem Tod auszugraben – als ich es schließlich tat, wurde mir klar, dass sie den Verrat meiner Tante kommen gesehen hatte

Diese Worte trösteten mich damals.

Aber nachdem sie gestorben war, änderte sich alles.

Karen kehrte zur Beerdigung zurück und sah aus, als wäre sie aus einer Luxuszeitschrift gestiegen. Ihre Kleidung war elegant, ihre Haltung selbstbewusst.

Drei Tage später betrat sie das Haus mit einem Ordner in der Hand.

"Das Haus gehört mir", verkündete sie.

Im Ordner befand sich ein Testament, das keiner von uns je gesehen hatte.

Meine Mutter starrte es ungläubig an.

"Das kann nicht stimmen", flüsterte sie. "Deine Mutter hat uns etwas völlig anderes erzählt."

Karen lächelte nur.

"Sieht so aus, als hätte sie ihre Meinung geändert."

Mama und ich durchsuchten das Haus von oben bis unten nach dem Testament, das Oma erwähnt hatte.

Es war nirgendwo.

Wir erwogen, die Klage vor Gericht anzufechten, aber Karen hatte etwas, das wir nicht hatten – Geld und mächtige Anwälte.

Schließlich mussten wir die Niederlage akzeptieren.

Wir packten unsere Sachen in Kisten und verließen das Haus, in dem wir jahrzehntelang gelebt hatten.

Innerhalb weniger Wochen vermietete Karen das Haus an Fremde.

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