Unsere aufdringliche Nachbarin ließ unsere Autos von unserer eigenen Einfahrt abschleppen – sie zahlte einen hohen Preis dafür.

« Ich wette, sie kennt unsere Nummernschilder schon auswendig. »

« Lass sie in Ruhe. Es ist nicht so, dass wir das Gesetz brechen. Nur ein überenthusiastischer Nachbar mit zu viel Zeit. »

Jack zuckte mit den Schultern. « Kekse riechen wirklich gut. »

Drei Tage später wachte ich von einem seltsamen Geräusch draußen auf. Es war früh. Noch dunkel. Diese kalte, graue Stunde vor Sonnenaufgang.

Klink. Klink. Zoem.

Jack setzte sich auf und rieb sich die Augen. « Was ist das? »

Ich zog den Vorhang auf und erstarrte. « Jack. Draußen. Jetzt. »

Wir rannten den Flur entlang und rissen die Tür auf – barfuß, halb angezogen.

Zwei Abschleppwagen. Beide in unserer Einfahrt. Beide Autos standen halb über dem Boden.

« Hey! » rief ich. « Was zum Teufel geht hier vor? »

Einer der Abschleppwagenfahrer schaute nicht einmal auf. « Verstoß gegen die Regeln der HOA. Nur ein Auto pro Haus. Die Befehle kamen heute Morgen. »

"Von wem?" schnappte Jack. « Es gibt keine Vorwarnung! Keine Nachricht! »

Dann haben wir sie gesehen. Lindsey.

Sie stand auf dem Bürgersteig in einem lavendelfarbenen Bademantel, die Arme verschränkt, eine Kaffeetasse in der Hand. Ihr Lächeln war breiter denn je. Als hätte sie gerade etwas gewonnen.

« WOW, » sagte ich, laut genug, dass sie es hören konnte. « Du hast es wirklich getan, oder? »

Ihr Lächeln verschwand für eine halbe Sekunde. « Was ist so lustig?» schnappte sie.

Ich ging ruhig zu ihr hinüber.

« Nichts, » sagte ich. « Allein die Tatsache, dass Sie uns jetzt fünfundzwanzigtausend Dollar schulden. »

Sie blinzelte mit den Augen. « Was – was meinst du? »

Jack ging neben mir her, die Hände in den Taschen seines Hoodies. Ich zeigte auf den kleinen Aufkleber an der Heckscheibe meines Autos. Er war fast unsichtbar, es sei denn, man wusste, wo man suchen musste.

Haar ogen werden kleiner.

Ich lächelte. « Ich wette, du hast dieses kleine Mal nicht erkannt. »

Sie starrte es an. Mit offenem Mund. Und wir standen einfach da. Wir haben gesehen, wie sich ihr Gesicht verändert hat.

Ihre Augen verengten sich, die Lippen leicht geöffnet, als sie einen langsamen Schritt nach vorne machte und zur Ecke des hinteren Fensters blickte. Der kleine Aufkleber fiel nicht auf – das war nicht die Absicht – aber für die rechten Augen war er unverkennbar.

Sie legte den Kopf schief. « Was... Was ist das? fragte sie, ihre Stimme plötzlich dünn und unsicher.

Jack schwieg. Er musste nichts sagen.

Ich habe ihr auch nicht geantwortet. Ich sah ihr einfach in die Augen, lächelte ein wenig und wandte mich dann dem Haus zu. Jack folgte mir, ohne ein Wort zu sagen.

Hinter uns rief Lindsey erneut, diesmal lauter. « Warte – hey! Ich habe dir eine Frage gestellt! »

Wir haben nicht zurückgeblickt. Wir haben die Tür auch nicht zugeschlagen. Wir haben es gerade geschlossen. Weich und eindeutig.

Jack ließ sich auf das Sofa fallen und rieb sich den Nacken. « Sie dreht völlig durch, wenn sie an diesen Aufkleber denkt. »

Ich lächelte. « Das sollte sie. »

Wir haben die Kekse, die sie uns gegeben hat, nicht einmal angerührt. Sie standen unberührt auf der Theke wie ein vergessenes Friedensangebot, das verdorben worden war.

Später am Abend, nachdem die Straßenlaternen angingingen und die Nachbarschaft zurückgezogen war, rief ich an. Es war schnell, prägnant und auf den Punkt.

« Wir haben ein Problem, » sagte ich. « Zivile Einmischung. Eigentumsmanipulation. Vielleicht ist es klug, morgen früh jemanden zu schicken. »

Am anderen Ende herrschte eine kurze Stille, gefolgt von einer sanften, ruhigen Antwort: "Verstanden."

Klick.

Jack sah mich von der anderen Seite des Wohnzimmers an. « Schickt jemand? »

Ich nickte. « Ja. Früh. »

Jack streckte die Arme über den Kopf und grinste. « Gut. Ich möchte, dass sie hellwach ist, wenn es passiert. »

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