Der Arzt flüsterte: „Auf dem Rücken Ihres Mannes sind Spuren von Frauenfingernägeln zu sehen.“ Ich sah meinen „gelähmten“ Mann an, hob langsam die Decke an – und war wie versteinert vor Angst.

„Danke, Dr. Daniel“, sagte ich leise. „Es scheint, als würde die Behandlung jetzt wirklich anschlagen.“

Als ich ins Zimmer zurückkam, lag Marco noch immer da – mit einem gequälten Gesichtsausdruck und leicht geöffnetem Mund. Als er mich sah, stöhnte er sofort lauter.

„Lia … ich glaube, die Schmerzen werden schlimmer … ich brauche wohl noch ein paar Tage absolute Ruhe.“

Ich ging hinüber, nahm einen Stuhl und setzte mich still gegenüber dem Bett.

„Unglaublich“, sagte ich leise. „Der Arzt sagt, Sie werden in wenigen Tagen vollständig geheilt sein.“

Marco spannte sich sichtlich an.

„Wirklich?“, fragte er vorsichtig.

Ich lächelte leicht und hob langsam die Fernbedienung vom Boden auf, die er „nicht erreichen konnte“. Dann zog ich, genauso ruhig, die Decke herunter und gab seinen Rücken frei.

„Da ist nur eine Kleinigkeit, Marco …“, sagte ich fast zärtlich. „Der Arzt war sehr interessiert an den Kratzern auf deinem Rücken. Lang. Tief. Weiblich.“

Einen Moment lang herrschte Stille im Raum.

Und ein wahres Wunder geschah: Der Mann, der drei Tage lang seine Beine nicht gespürt hatte, setzte sich plötzlich im Bett auf.

Ich beobachtete ihn schweigend.

„Offenbar“, sagte ich leise und stand auf, „hat die Medizin heute wieder einmal ihre Wirksamkeit bewiesen. Besonders, wenn die Diagnose auf der Wahrheit beruht.“

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