„Hör auf, auf meine Kosten zu leben“, spuckte mein Mann aus und verlangte, die Konten zu trennen.

Jemand holte schon das Handy heraus.

„Bitte nicht filmen“, bat ich leise.

„Filmt ruhig!“, rief Artjom und breitete die Arme aus.

„Alle sollen es sehen!

Eine parasitäre Ehefrau!

Drei Jahre verheiratet, und kein einziges Mal — hört ihr? — kein einziges Mal hat sie auch nur eine Rechnung bezahlt!

Sogar für ihr eigenes Telefon zahle ich!“

„Weil du selbst den Familientarif abgeschlossen hast…“

„Ausreden!“, er zeigte mit dem Finger auf mein Gesicht.

„Schluss jetzt!

Ab morgen — getrenntes Budget!

Wohnung halb und halb, Lebensmittel halb und halb, alles halb und halb!

Und auf das Auto am Morgen kannst du auch nicht mehr warten — fahr selbst zur Arbeit!“

Karina Igorjewna räusperte sich.

„Artjom, vielleicht sollte man Privates nicht…“

„Was denn daran?“, wandte er sich zu ihr um.

„Das ist doch gerecht!

Gleichberechtigung!

Sie ist doch bei uns Feministin und für gleiche Rechte!

Dann soll sie auch gleich viel zahlen!“

Ich sah auf den Ausdruck.

Restaurants — fünfzigtausend.

Fitnessclub — dreißigtausend.

Irgendein „Schönheitsstudio Jelena“ — vierzigtausend.

„Schönheitsstudio?“, ich hob den Blick.

„Was ist das?“

Artjom zuckte zusammen, fing sich aber schnell wieder.

„Ich wollte dir ein Geschenk machen!

Einen Gutschein!

Aber jetzt kannst du das vergessen!“

„In meinem Handy steht eine andere Nummer von diesem Studio“, ich zog mein Smartphone heraus.

„Und auch eine andere Adresse.

Dieses hier ist in Juschnoje Butowo.

Ich war dort noch nie.“

„Ich habe es verwechselt!

Das sind doch Filialen!“, er entriss mir das Papier.

„Lass dich nicht ablenken!

Unterschreibst du die Vereinbarung über ein getrenntes Budget oder packst du deine Sachen!“

„Artjom“, Karina Igorjewna trat näher.

„Das ist zu viel.

Ihr seid doch Ehepartner.“

„Wart ihr!“, er zog ein Tablet heraus.

„Hier!

Ein Vertrag!

Ich habe ihn mit einem Anwalt aufgesetzt!

Alle Ausgaben halb und halb!

Wenn du es nicht stemmen kannst — ziehst du aus!

Die Wohnung gehört mir, ich habe sie vor der Ehe gekauft!“

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