Manchmal reicht ein vertrauter Geruch, ein vertrauter Biss oder ein Gericht, um eine Welle von Erinnerungen an die Oberfläche zu bringen. In den zerbrechlichsten Momenten des Lebens nimmt Nahrung eine viel tiefere Dimension an als Nahrung selbst. Es wird zur Sprache des Herzens, zu einer Art zu sagen: "Ich bin hier", selbst wenn Worte versagen. In einigen Palliativzentren wird diese Wahrheit sehr ernst genommen, so sehr, dass Kochen zu einer echten Begleitgeste wird.
Wenn Kochen zum Privileg wird

Für Spencer Richards, Koch im Sobell House, ist das Zubereiten von Mahlzeiten für Menschen am Lebensende nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Er sagt es selbst: Das Servieren einer letzten Mahlzeit ist eine der größten Ehrungen, die ein Koch erhalten kann. Hier passt sich das Menü vollständig den Wünschen der Patienten an, selbst den unerwartetsten. Street Food, Kindheitsdesserts oder sehr einfache Gerichte – alles ist darauf ausgelegt, den Geschmack und die Gefühle jeder Person zu respektieren, in einem zutiefst menschlichen Ansatz beim Kochen in der Palliativpflege.
Das meistgewünschte Gericht, gegen alle Widrigkeiten
Man könnte sich vorstellen, dass Patienten nach anspruchsvollen Rezepten oder symbolischen Gerichten fragen würden. Die häufigste Anfrage ist jedoch weder ein Gourmetgericht noch eine regionale Spezialität. Sie sind... Geburtstagskuchen. Egal in welchem Alter – ob 21 oder 93 – Kerzen auszupusten und eine verzierte Torte ankommen zu sehen, bleibt ein unglaublich kraftvoller Moment. Für manche Patienten ist es sogar der allererste Geburtstag, der auf diese Weise gefeiert wird. Einfache Momente, aber voller Emotionen, die Freude und Dankbarkeit einen Platz geben.
Die Küche an die Empfindungen anpassen

En fin de vie, manger peut devenir compliqué. Les goûts changent, certaines textures sont difficiles à accepter et l’appétit se fait discret. Le rôle du chef est alors d’adapter les recettes avec douceur : moins de sel, des saveurs plus rondes, des plats faciles à savourer. Les desserts occupent souvent une place particulière, car le sucré reste plus facilement apprécié. Inspiré par la cuisine française, Spencer Richards propose des textures fondantes, présentées avec soin, même lorsque le patient ne peut en goûter que quelques cuillerées.
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