„In gewisser Weise ja.“
Sie umarmte mich wieder. „Ich liebe es.“
In diesem Moment wusste ich, dass sich jede schlaflose Nacht gelohnt hatte.
Der Tag der Abschlussfeier kam warm und sonnig.
Eltern füllten die Turnhalle der Schule, während Kinder in bunten Outfits herumrannten.
Melissa hielt meine Hand, als wir hineingingen.
„Bist du nervös?“, fragte ich.
„Ein bisschen.“
„Du schaffst das.“
Stolz strich sie den Rock ihres Kleides glatt.
Mehrere Eltern lächelten, als sie es bemerkten.
Doch plötzlich trat eine Frau mit riesiger Designer-Sonnenbrille vor uns.
Sie musterte Melissa von oben bis unten und lachte laut.
„Oh wow“, sagte sie zu den Leuten um uns herum. „Haben Sie dieses Kleid wirklich selbst gemacht?“
„Ja“, antwortete ich ruhig.
Sie grinste spöttisch.
„Wissen Sie, manche Familien könnten ihr ein richtiges Leben bieten. Vielleicht wäre Adoption besser.“
Die ganze Turnhalle wurde still.
Melissa drückte meine Hand fest.
Bevor ich etwas sagen konnte, fügte die Frau mit einem höhnischen Lachen hinzu:
„Wie erbärmlich.“
Ich suchte gerade nach einer Antwort, als ihr Sohn an ihrem Ärmel zog.
„Mama“, sagte der Junge laut.
„Nicht jetzt“, fauchte sie.
„Aber Mama“, fuhr er fort und zeigte auf Melissas Kleid.
„Es sieht genau aus wie die Seidentaschentücher, die Papa für Miss Tammy kauft, wenn du nicht zu Hause bist.“
Der Raum erstarrte.
Eltern tauschten schockierte Blicke.
Langsam drehte sich die Frau zu ihrem Mann.
„Warum“, fragte sie leise, „kaufst du teure Taschentücher für das Kindermädchen?“
Ein Raunen ging durch die Turnhalle.
In diesem Moment betrat eine junge Frau das Gebäude.
Brian zeigte aufgeregt auf sie. „Da ist Miss Tammy!“
Die Mutter ging direkt auf sie zu.
„Tammy“, verlangte sie zu wissen, „hast du Geschenke von meinem Mann angenommen?“
Tammy zögerte kurz, hob dann das Kinn.
„Ja“, sagte sie ruhig. „Seit Monaten.“
Flüstern breitete sich im Raum aus.
Der Vater sah aus, als sei ihm alles Blut aus dem Gesicht gewichen.
„Du hast gesagt, du liebst mich“, fügte Tammy hinzu.
Die Frau nahm langsam ihre Sonnenbrille ab.
„Du betrügst mich also?“, fragte sie ihren Mann kalt.
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