Ich wurde nach einer Geschäftsreise von meiner Nachbarin begrüßt, die auf mich zugelaufen kam.

„Sie war so ein liebes Kind.

Ich habe tagelang auf sie aufgepasst.“

 

Dann reichte sie mir ein Baby.

Verwirrt sagte ich: „Ich… ich habe nie ein Baby gehabt.“

Meine Nachbarin erstarrte.

„Wie bitte?

Von wem ist dieses Baby dann?“

Ich rief sofort die Polizei.

Was sie vorfanden… ließ mir das Blut in den Adern gefrieren.

Ich war an einem Donnerstagabend von meiner Geschäftsreise zurückgekommen, erschöpft, mit Jetlag und einem Koffer voller zerknitterter Blusen, für die ich keine Energie zum Auspacken hatte.

Das Taxi war gerade erst vom Bürgersteig weggefahren, als meine Nachbarin, Frau Kline, über ihren Rasen auf mich zugelaufen kam, ein Baby in eine Decke gewickelt in ihren Armen.

„Sie war so ein liebes Kind,“ rief sie lächelnd mit diesem erleichterten, stolzen Ausdruck, den Menschen bekommen, wenn sie ein Geheimnis erfolgreich bewahrt haben.

„Ich habe tagelang auf sie aufgepasst.“

Ich stand da, mit meinem Koffer in der einen Hand und meiner Laptoptasche von der Schulter rutschend, zu müde, um zuerst zu verarbeiten, was sie gesagt hatte.

Dann kam sie direkt auf mich zu und hielt mir das Baby hin.

Ich starrte sie an.

„Entschuldigung… was?“

Frau Kline blinzelte.

„Dein Baby.“

Das Mädchen konnte höchstens ein paar Monate alt sein.

Sie hatte dunkles Haar, eine rosa gestrickte Mütze und riesige, schläfrige Augen.

Ein Schnuller bewegte sich an der Mundkante, während sie leise schniefte und eine kleine Hand in die Luft streckte.

Ich machte einen Schritt zurück.

„Ich… ich habe nie ein Baby gehabt.“

Frau Kline erstarrte.

Die ganze Straße schien mit ihr still zu werden.

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