— Ich habe Ihren Sohn geliebt, — sagte Emily ruhig. — Und ich habe immer versucht, mich um ihn zu kümmern.
Victoria lächelte spöttisch.
— Du verstehst einfach, dass du ohne diese Wohnung keinen Ort zum Leben hättest. Daniel war zu anständig, um dich hinauszuwerfen. Aber diese Wohnung ist das Erbe meiner Familie. Ohne uns bist du niemand, also tu, was ich sage.
Emily stand langsam auf.
— Ich bin gleich zurück.
Sie verließ das Zimmer und kam einige Minuten später mit einer Ledermappe zurück. Als die Schwiegermutter einen Blick auf die Dokumente warf, erstarrte sie buchstäblich vor Entsetzen.
— Victoria, darf ich eine Frage stellen? Mit wessen Geld hat Daniel diese Wohnung gekauft? Ihr habt doch immer gesagt, dass ihr Schmuck und das Landhaus verkauft habt.
Die Schwiegermutter schwieg einen Moment, antwortete dann aber schnell:
— Natürlich mit meinem. Ich habe alles für meinen Sohn verkauft. Warum interessiert dich das plötzlich?
Emily öffnete die Mappe und legte die Dokumente auf den Tisch.
— Ich habe diese Unterlagen gestern im Büro gefunden. Hier sind Bankauszüge und Überweisungen.
Sie zeigte eine der Seiten.
— Der Betrag stimmt genau mit dem Geld überein, das ich vor sieben Jahren erhalten habe, als ich das Haus meiner Großmutter verkauft habe.
Victoria runzelte die Stirn.
— Worauf willst du hinaus?
Emily sah sie ruhig an.
— Dass die Wohnung mit meinem Geld gekauft wurde. Damals sagte Daniel, wir würden es einfach ins gemeinsame Kapital einbringen und ihr würdet die Wohnung bezahlen. Er wollte euch nicht verärgern und ließ euch glauben, dass es euer Geschenk sei.
Victoria sprang abrupt vom Stuhl auf.
— Das ist nicht wahr! Mein Sohn würde so etwas niemals tun!
— Die Dokumente sagen etwas anderes, sagte Emily leise.
Das Gesicht der älteren Frau wurde blass.
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