Kaltakquise: Das Verbot in Frankreich hat nun ein offizielles Datum

Ab dem 11. August 2026 werden Anrufe zum Verkauf von Strom- oder Gasverträgen, Versicherungen, Internet- oder Mobilfunkabonnements, Renovierungsarbeiten oder sonstigen Dienstleistungen für Einzelpersonen ohne vorherige Vereinbarung illegal.

Wenn wir wissen, dass etwa 7 von 10 Franzosen angeben, mindestens einen Verkaufsanruf pro Woche zu erhalten, können wir das Ausmaß des Problems messen. Diese Reform zielt eindeutig darauf ab, massiven Ärgernissen ein Ende zu setzen.

Aber dein Handy wird nicht völlig stummgeschaltet.

Folgendes ist immer autorisiert:

Anrufe im Zusammenhang mit einem laufenden Vertrag (z. B. deiner aktuellen Versicherung).
Unternehmen, für die Sie ausdrücklich zugestimmt haben.
Nicht-kommerzielle Anrufe: Verwaltungen, Schulen, Terminerinnerungen oder Gesundheitsfachkräfte.
Das Ziel ist nicht, jegliche Kommunikation abzubrechen, sondern die Kontrolle an die Verbraucher zurückzugeben.

Warum bis August 2026 warten?
Das ist die Frage, die oft aufkommt: Warum nicht sofort die Maßnahme anwenden?

Die Antwort ist hauptsächlich technisch. Der 11. August 2026 markiert das Ende des Vertrags zwischen dem Staat und dem Manager von Bloctel. Die Festlegung dieses Datums vermeidet finanzielle Strafen und gibt Unternehmen Zeit, ihre Datenbanken und internen Abläufe anzupassen.

Bis dahin gelten die aktuellen Regeln weiterhin:

Anrufe sind nur von Montag bis Freitag erlaubt.

Beaufsichtigte Öffnungszeiten: von 10 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 20 Uhr.

Prohibition an Wochenenden und Feiertagen.

Maximal vier Anrufe pro Fachmann an dreißig Tagen.

Dieser Rahmen bleibt unvollkommen, erlaubt es dir aber bereits, im Falle von Missbrauch deine Rechte geltend zu machen.

Welche Strafen gibt es für Nichteinhaltung?
Die gute Nachricht ist, dass das Gesetz abschreckende Sanktionen vorsieht.

Unternehmen, die die Zustimmungspflicht nicht einhalten, riskieren in Frankreich Geldstrafen von bis zu 20 % ihres Jahresumsatzes. Für eine natürliche Person kann die Strafe bis zu 500.000 Euro betragen.

Die Kontrollen werden von der DGCCRF durchgeführt. Das sendet ein starkes Signal.

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