„Los, geh schnell und wasch meine Mutter untenrum! Sie braucht Pflege, und du glotzt nur in den Fernseher!“, brummte der Ehemann.

„Na und?

Sie ist alt und krank …“

„So war sie schon mit dreißig und mit vierzig.

Immer.

Du hast es nur nicht gesehen, weil du ihr Sohn bist.“

Stepan machte einen Schritt nach vorn und baute sich über ihr auf.

Xenia roch sein billiges, scharfes Eau de Cologne.

Genau dasselbe wie vor zwanzig Jahren, als sie gerade geheiratet hatten.

„Wage es nicht, so über meine Mutter zu sprechen.“

„Oder was?“

In ihrer Stimme tauchten böse Untertöne auf.

„Was wirst du tun, Stepan?

Mich schlagen?

Mich hinauswerfen?“

Stille.

Draußen heulte der Wind und trieb Schneewirbel zwischen den Häusern hindurch.

Irgendwo unten knallte eine Haustür, jemand lachte laut — die Stimmen verloren sich schnell in der winterlichen Dunkelheit.

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