„Los, geh schnell und wasch meine Mutter untenrum! Sie braucht Pflege, und du glotzt nur in den Fernseher!“, brummte der Ehemann.

„Warum stehst du da wie ein Denkmal erstarrt?!

Hörst du mich überhaupt?“

 

Xenia zuckte zusammen.

Stepans Stimme traf ihre Ohren, als hätte jemand in einem stillen Zimmer eine Tür zugeschlagen.

Sie wandte den Blick vom Bildschirm ab, wo die nächste Heldin einer Fernsehserie über eine zerbrochene Liebe weinte, und sah ihren Mann — rot im Gesicht, zerzaust, mit dieser ewigen Falte zwischen den Augenbrauen.

„Los, geh schnell und wasch meine Mutter untenrum!
Sie braucht Pflege, und du glotzt nur in den Fernseher!“, brummte er und riss die alte Jacke von der Garderobe.

Draußen vor dem Fenster wirbelte der Winter.

Der Schnee fiel dicht und hartnäckig und klebte mit nassen Flocken an den Scheiben.

Es wurde früh dunkel, wie immer im Januar, und das Licht aus den Fenstern der Nachbarhäuser wirkte besonders gelb, fast orange — als würden dort irgendwo hinter fremden Wänden Kamine brennen und Kuchen gebacken werden.

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