„Los, geh schnell und wasch meine Mutter untenrum! Sie braucht Pflege, und du glotzt nur in den Fernseher!“, brummte der Ehemann.

Xenia erhob sich langsam vom Sofa.

Ihre Beine waren taub geworden — sie hatte mindestens vierzig Minuten so dagesessen.

Im Zimmer roch es nach gebratenen Zwiebeln und nach noch etwas anderem — nach Krankenhaus vielleicht?

Nein, einfach nach Alter.

So roch es in den letzten Monaten von ihrer Schwiegermutter.

„Ich war gerade erst bei ihr“, sagte sie leise.

„Ich habe die Wäsche gewechselt und ihr die Medikamente gegeben …“

„Aha, gewechselt“, äffte Stepan sie nach.

„Und warum hat sie mich dann angerufen und sich beschwert, dass niemand zu ihr kommt?

Warum liegt sie nass da?“

„Stepan …“

„Kein ‚Stepan‘!

Meine Mutter liegt im Sterben, und es ist dir egal!

Du kümmerst dich nur um deine Serien!“

Xenia ballte die Fäuste.

In ihr stieg etwas Heißes, Unangenehmes auf — als würde Wasser in ihrer Brust zu kochen beginnen.

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