„Los, geh schnell und wasch meine Mutter untenrum! Sie braucht Pflege, und du glotzt nur in den Fernseher!“, brummte der Ehemann.

Sie wollte schreien, dass sie schon den dritten Monat nicht mehr richtig schlief, dass sie nachts zur Alten aufstand, dass sie diese Wäsche jeden Tag wusch, dass sie vergessen hatte, wann sie das letzte Mal einfach so aus dem Haus gegangen war, ohne Ziel — nicht zum Laden, nicht zur Apotheke.

Dass ihr eigenes Leben irgendwo verschwunden war, sich in diesen Tagen aufgelöst hatte, die einander glichen wie Zwillinge.

Aber sie schwieg.

Stepan zog bereits seine Schuhe an und machte sich bereit zu gehen — wohin?

In die Garage wahrscheinlich.

Er ging immer in die Garage, wenn er wütend war.

Dort hatte er seine eigenen Dinge: irgendwelche Schrauben, Muttern, die ewige Reparatur des Autos, das trotzdem nie ansprang.

Dort war seine Freiheit.

Klein, nach Öl und Tabak stinkend, aber seine eigene.

„Geh schon“, warf Xenia hin.

„Lauf zu deiner Mutter.“

Er drehte sich um.

Auf seinem Gesicht lag etwas Neues — kein Zorn, nein.

Eher Überraschung.

„Was hast du gesagt?“

„Das, was du gehört hast.

Geh selbst.

Wasch sie selbst, wenn ich alles falsch mache.

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