Am anderen Ende flüsterte eine Frau zwischen leisen Lachen: „Deine Berührung ist noch immer auf meiner Haut… sie wird nie etwas ahnen.“
Teil 1
Während er unter der Dusche war, nahm ich ohne nachzudenken das Telefon ab.
Am anderen Ende war ein leises, sanftes, intimes Lachen zu hören.
Dann flüsterte eine Frauenstimme: „Deine Berührung ist noch immer auf meiner Haut… sie wird nie etwas ahnen.“
Mir gefror das Blut in den Adern.
Doch der wahre Schock war nicht, dass ich den Verrat hörte—sondern dass ich die Stimme sofort erkannte.
Sie gehörte keiner Fremden.
Sie gehörte jemandem aus meinem eigenen Blut.
Und in diesem Moment verstand ich, dass mein Leben unwiderruflich zerbrochen war.
Mein Name ist Lucía Ortega.
Ich bin vierunddreißig Jahre alt, und bis zu dieser Nacht war ich überzeugt, jede Gewohnheit meines Mannes, Álvaro Reyes, zu kennen.
Wir waren neun Jahre zusammen, vier Jahre verheiratet, und unsere Routine war so präzise, dass ich vorhersagen konnte, wann er unter die Dusche ging, welches Hemd er für den nächsten Tag wählen würde und sogar, wie lange er brauchte, um auf eine Arbeitsnachricht zu antworten.
Als sein Telefon also auf dem Waschbecken zu vibrieren begann, während er duschte, dachte ich nicht an Verrat.
Ich dachte, es sei dringend.
Ich dachte an seine Mutter, seinen Chef, etwas Normales.
Ich nahm ab.
Am anderen Ende war ein leises, sanftes, intimes Lachen zu hören.
Dann flüsterte eine Frauenstimme: „Deine Berührung ist noch immer auf meiner Haut… sie wird nie etwas ahnen.“
Mein Körper erstarrte.
Ich legte so schnell auf, dass ich das Telefon beinahe fallen ließ.
Einen Moment lang starrte ich auf den dunklen Bildschirm und hoffte, es sei ein Irrtum gewesen, ein dummer Scherz, eine falsche Nummer.
Aber das war es nicht.
Die Nummer war nicht gespeichert, doch die Stimme lebte in meiner Erinnerung.
Ich kannte sie.
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