Der Ehemann unterschrieb vor dem Anwalt triumphierend die Vermögensaufteilung.

Wir wollten einfach nur normal leben!

— „Normal“ — auf чужde Kosten? — ich stand auf.

— Weißt du, Inga, in der Chemie gibt es so etwas wie eine übersättigte Lösung.

Wenn im Wasser zu viel Salz ist, scheint es durchsichtig zu sein.

Aber wirf nur einen kleinen Kristall hinein — und alles verwandelt sich augenblicklich in Stein.

Du und Oleg habt zu viele Kristalle hineingeworfen.

Ich ging ins Schlafzimmer.

Dort stand das Bett, auf dem Mama gestorben war.

Leer.

Kalt.

Morgen wird Oleg kommen, um die Sachen der Kinder zu holen.

Er wird schreien.

Er wird drohen.

Er wird versuchen, alles rückgängig zu machen.

Aber die Unterschrift steht bereits.

Der Teefleck auf der Vereinbarung ist getrocknet und hat eine klare Spur hinterlassen.

Und die Kinder …

Die Kinder sind mein größter Schmerz.

Aber ich wusste, dass Oleg sich nicht um sie kümmern wird.

Er brauchte „Vermögenswerte“, und die Kinder sind für ihn Teil des Images eines erfolgreichen Vaters.

Sobald die Probleme mit dem Geschäft anfangen, werden die Kinder für ihn zur Last.

Und dann wird er sie selbst zu mir bringen.

Er wird auf den Knien angekrochen kommen, nur damit ich sie nehme und keine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen der Fälschung erstatte.

Ich legte mich, ohne mich auszuziehen, auf Mamas Bett.

Ich gewann die Wohnung.

Eine zerstörte, baufällige, mit Schulden belastete Wohnung.

Ich verlor meinen Mann, meine Schwester und vorübergehend meine Kinder.

Das ist der Sieg.

Bitter wie Wermut und schwer wie Blei.

Der Morgen in Petrosawodsk war grau.

Ich wachte davon auf, dass jemand gegen die Tür zu hämmern begann.

Nicht klingelte, sondern wirklich versuchte, sie einzuschlagen.

Oleg.

Ich erkannte diesen Rhythmus — so klopfte er, wenn er wütend auf seine Untergebenen war.

Ich warf mir einen Bademantel über und ging öffnen.

Oleg stürmte wie ein Kugelblitz in die Wohnung.

Er war ohne Krawatte, die Haare zerzaust, die Augen blutunterlaufen.

— Was hast du angerichtet, du Miststück?! — schrie er und packte mich an den Schultern.

— Arkadi hat den Vertrag gekündigt!

Er sagte, er arbeitet nicht mit Betrügern!

Begreifst du, was du getan hast?!

Ich bin bankrott!

Meine Konten wurden auf die Klage von Ingas Bank hin gesperrt!

Ich befreite mich schweigend.

Die Kraft war nicht auf seiner Seite.

Die Kraft lag in den Papieren, die jetzt im Safe des Anwalts lagen.

— Leiser, Oleg.

Du weckst die Kinder auf …

Ach ja, die Kinder sind ja nicht hier.

Sie sind bei deiner Mutter.

Du wolltest doch so sehr ein „besseres Leben“ für sie.

Jetzt wird das bessere Leben wie ein gemietetes Zimmer im Wohnheim aussehen, wenn die Gerichtsvollzieher dein Landhaus pfänden.

Oleg holte aus, aber seine Hand blieb in der Luft hängen.

Er sah mein Gesicht.

Ruhig.

Leer.

— Walja … Walitschka … — plötzlich sackte er zusammen wie ein zerplatzter Ball.

— Warum tust du das?

Wir hätten doch alles regeln können …

Inga hat sich einfach verstrickt, ich wollte ihr helfen …

Ich hätte diesen Kredit in einem Monat zurückgezahlt, ehrlich!

Warum hast du Arkadi angerufen?

— Damit du das Gewicht deiner Lüge spürst, Oleg.

Du bist doch von der ersten Ausbildung her Metrologe, erinnerst du dich?

Du solltest wissen, dass sich die Bilanz immer ausgleicht.

Du hast mir drei Jahre meines Lebens gestohlen, indem du mich glauben ließest, wir würden auf ein Haus sparen, während du selbst Geld auf die Konten meiner Schwester verschoben hast.

Du hast mir Mamas Wohnung gestohlen, indem du die Unterschrift gefälscht hast.

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