**Die Schwiegermutter brühte fünf Jahre lang Tee für ihre Schwiegertochter auf — eine Analyse zeigte, warum sie keine Kinder bekommen konnten**

Wir beide sind gesund.

Witaliks Spermiogramm ist so gut, dass man damit ins All fliegen könnte.

Bei mir kommt der Eisprung wie nach der Uhr, das Endometrium ist schön aufgebaut, die Eileiter sind durchgängig.

Aber eine Schwangerschaft tritt nicht ein.

Die Ärzte zucken nur mit den Schultern.

Sie sagen: „Lassen Sie die Situation los.

Fahren Sie ans Meer.

Der Kopf hindert den Körper.“

Wir sind gefahren.

In die Türkei, nach Thailand, nach Sotschi.

Ich habe Vitamine handvollweise genommen.

Ich stand nach dem S.x in der Kerze.

Ich habe zur heiligen Matrona gebetet.

Und ich trank den Tee von Galina Petrowna.

„Lenotschka!“, rief meine Schwiegermutter aus dem Wohnzimmer.

„Swetotschka ist mit Tamara Iljinitschna vorbeigekommen!

Komm und sag Hallo!“

Ich umklammerte den Henkel der Tasse.

Swetotschka.

Die Tochter der besten Freundin meiner Schwiegermutter.

Achtundzwanzig Jahre alt.

Frisch, rosig, mit einem Zopf bis zur Taille.

Sie arbeitet als Administratorin in einem Schönheitssalon, backt Pasteten und sieht meinen Mann so an, als wäre er der letzte Mann auf Erden.

Galina Petrowna ist vor einem Jahr zu uns gezogen.

„Vorübergehend.“

Während in ihrer Wohnung die Elektrik ausgetauscht wird.

Die Elektrik wurde in einer Woche gemacht, dann begann plötzlich die Badsanierung, dann „schoss ihr der Blutdruck hoch“, und sie hatte Angst, allein zu bleiben.

Witalik sagte: „Lena, hab bitte Geduld.

Mama ist alt, allein fällt ihr alles schwer.“

Mama ist zweiundsechzig.

Sie rennt schneller durch die Geschäfte als ich, und um ihren Blutdruck würden sie sogar Sportler beneiden.

Aber ich hielt durch.

Ich ging ins Wohnzimmer.

Auf dem Sofa, direkt neben Witalik, saß bereits Swetotschka.

In einem kurzen Kleid, die Knie spitz und glatt.

Sie lachte und hielt sich dabei die Hand vor den Mund.

Witalik lächelte.

Gelöst, zufrieden.

Daneben thronte in einem Sessel Tamara Iljinitschna — eine schwere Dame voller Goldschmuck.

Die Freundin meiner Schwiegermutter.

„Ach, Lena ist da!“, musterte Tamara Iljinitschna mich von oben bis unten.

„Du bist ja ganz blass.

Arbeitest du schon wieder?“

„Ich arbeite“, sagte ich trocken.

„Eine Frau sollte den Herd hüten und nicht in Zahlen wühlen“, sagte sie belehrend.

„Schau dir nur meine Swetik an — sie arbeitet, schafft zu Hause alles und hat einen goldenen Charakter.

Nicht so wie diese heutigen Karrierefrauen.“

Swetotschka errötete.

„Mama, nun übertreibst du aber… Witalik, erinnerst du dich noch, wie wir als Kinder auf eurer Datscha Badminton gespielt haben?

Damals hast du gesagt, du würdest mich heiraten, wenn du groß bist.“

Witalik lachte auf.

„Ja, das war so.

Damals warst du lustig, ohne deinen Vorderzahn.“

„Und jetzt sieh nur, was für eine Braut aus ihr geworden ist!“, fiel Galina Petrowna ein.

Sie brachte ein Tablett mit Piroggen ins Zimmer.

„Greift zu!

Swetotschka hat sie selbst gebacken, mit Kohl.

Der Teig ist wie Flaum!

Nicht so wie das Zeug aus dem Laden, mit dem manche ihre Männer füttern.“

Ein Seitenhieb gegen mich.

Ich kaufe Gebäck in der Bäckerei bei uns am Haus.

Ich habe keine Zeit, mich mit Teig zu beschäftigen — ich komme erst um acht Uhr abends nach Hause.

„Danke, ich habe keinen Hunger“, sagte ich.

„Ach, du bist doch ständig auf Diät“, winkte die Schwiegermutter ab.

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