**Die Schwiegermutter brühte fünf Jahre lang Tee für ihre Schwiegertochter auf — eine Analyse zeigte, warum sie keine Kinder bekommen konnten**

Wir werden ein Kind bekommen…“

„Nein, Witalik.

Wir werden kein Kind bekommen.

Ich will keine Kinder von dir.

Ich will nichts mehr mit deiner Familie zu tun haben.

Mit diesem Blut.“

Ich ging ins Schlafzimmer.

Ich holte den Koffer heraus.

„Lena, wohin willst du?

Es ist Nacht!“

„Ins Hotel.

Und morgen ziehst du aus.

Die Wohnung gehört mir, die Hypothek habe ich bezahlt.

Du bist hier nur gemeldet.“

Der Prozess dauerte ein halbes Jahr.

Ich engagierte den besten Anwalt.

Klage wegen vorsätzlicher Gesundheitsschädigung mittleren Grades.

Die Beweise waren wasserdicht: das Gutachten, die Gesprächsaufnahme, Aussagen der Ärzte über meine Unfruchtbarkeit infolge der Medikamenteneinnahme.

Galina Petrowna versuchte, einen Herzinfarkt vorzutäuschen.

Sie legte sich ins Krankenhaus.

Sie brachte Bescheinigungen über angebliche Unzurechnungsfähigkeit.

Es half nichts.

Sie bekam zwei Jahre auf Bewährung.

Und sie wurde verpflichtet, mir dreihunderttausend Rubel materiellen Schadenersatz zu zahlen (IVF, Analysen) und fünfhunderttausend Schmerzensgeld.

Witalik versuchte, mich zurückzugewinnen.

Er kam mit Blumen.

Er kniete vor mir.

Er erzählte, dass er mit seiner Mutter gebrochen habe, dass er keinen Kontakt mehr zu ihr habe.

Ich sah ihn an und fühlte nichts.

Leere.

Wie in jener Tasse nach dem Tee.

Ein Jahr später.

Ich sitze auf der Veranda eines Sommercafés.

Ich trinke Kaffee.

Echten, starken, ohne Zucker und ohne Kräuter.

Mir gegenüber sitzt ein Mann.

Er heißt Alexej.

Wir haben uns beim Joggen kennengelernt.

„Woran denkst du?“, fragt er.

„An Tee“, lächle ich.

„Möchtest du Tee?

Ich bestelle welchen.“

„Nein.

Ich trinke jetzt nur noch das, was ich mir selbst einschenke.“

Mein Telefon klingelt.

Eine SMS vom Arzt.

„Frau Elena Wiktorowna, die HCG-Ergebnisse sind eingetroffen.

Herzlichen Glückwunsch.

Die Schwangerschaft beträgt 4–5 Wochen.“

Ich sehe auf den Bildschirm.

Ich lese es noch einmal.

Mein Körper hat sich erholt.

Ein halbes Jahr Entgiftung.

Ein halbes Jahr ruhiges Leben ohne Gift — körperlich und seelisch.

Ich lege die Hand auf meinen Bauch.

Noch ist dort nichts zu spüren.

Aber ich weiß — dort ist Leben.

Mein Leben.

Und niemandes sonst.

„Ljosch“, sage ich.

„Lass uns doch Törtchen bestellen.

Ich habe furchtbaren Hunger.“

„Mit Vergnügen.“

Ich sehe durch das Laub in die Sonne.

Swetotschka ist übrigens verheiratet.

Mit irgendeinem Geschäftsmann.

Drei Monate später ließ sie sich scheiden — man sagt, ihr Charakter sei doch nicht so goldwert gewesen.

Und Galina Petrowna lebt allein.

Witalik besucht sie nicht.

Tamara Iljinitschna hat sich nach dem Skandal mit ihr zerstritten — sie wollte ihren Ruf nicht durch die Freundschaft mit einer „Vergifterin“ beschmutzen.

Jeder bekam das, was er sich selbst eingebrockt hatte.

Ich nehme einen Schluck Kaffee.

Er schmeckt gut.

Und überhaupt nicht bitter.

Nur nach Freiheit und einem neuen Leben.

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