Mein künftiger Zuschlag zur Rente, für den ich mir jahrelang Urlaube am Meer versagt hatte.
Und mein Mieter war Viktor Stepanowitsch gewesen — ein Oberstleutnant der Polizei im Ruhestand, ein Mann von strenger Disziplin.
Er war gerade für zehn Tage in ein Sanatorium seiner Behörde gefahren, um seinen Rücken behandeln zu lassen.
Sofort wählte ich die Nummer meines Mannes.
Maxim ging widerwillig ran, seine Stimme klang schuldbewusst, aber dumpf trotzig.
„Anja, was ist denn schon dabei?
Mama hat doch recht, wir sind schließlich verwandt.
Sweta wohnt nur vorübergehend dort, bis sie Arbeit findet.
Warum brauchen wir einen fremden Kerl auf unseren Quadratmetern, wenn es deiner Schwester so schlecht geht?“
„Maxim, die Immobilie wurde vor der Ehe gekauft.
Sie gehört mir.
Und dort stehen fremde Sachen, eine Kaution wurde hinterlegt!
Ihr seid in eine fremde Wohnung eingedrungen!“
„Was für Sachen denn, ein paar Hemden im Schrank“, brummte mein Mann.
„Mama hat sie in Tüten gepackt und auf den Balkon gestellt.
Mach aus einer Mücke keinen Elefanten.
Heute Abend reden wir zu Hause, ich bin müde.“
Abends reden wollte ich nicht.
Ich bat meinen Chef um Freistellung und berief mich auf ein geplatztes Rohr, dann ging ich hinaus auf die Straße.
Die Frühlingsluft kühlte mein brennendes Gesicht ein wenig ab.
Ich wollte keine Marktschreierei veranstalten und die Kisten meiner Schwägerin eigenhändig auf den Treppenabsatz schleppen — in solchen Skandalen würde mir Tamara Wassiljewna hundert Punkte voraus sein.
Sie hatte immer ihren springenden Blutdruck und den stahlharten Status als Mutter meines Mannes parat.
Ich zog mein Telefon heraus und suchte die richtige Nummer.
Viktor Stepanowitsch hätte eigentlich noch eine Woche im Urlaub sein sollen, aber einen Versuch war es wert.
„Ich höre, Anna Nikolajewna“, erklang ein ruhiger, tiefer Bariton.
„Guten Tag, Viktor Stepanowitsch.
Wir haben hier einen Notfall“, holte ich tief Luft.
„Meine Verwandten haben in Ihrer Abwesenheit einen Schlosser gerufen, ein neues Schloss einbauen lassen und dort ein Mädchen mit drei Katzen einquartiert.
Ihre Sachen haben sie in Tüten gepackt und auf den Balkon gestellt.“
Im Hörer entstand eine lange, schwere Pause.
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