Sie hatten im Einkaufszentrum Kaffee getrunken und die Einzelheiten besprochen.
Das bedeutete, Nina Wassiljewna hatte sie beobachtet.
Oder war es einfach nur ein Zufall?
„Das war eine Studienkollegin“, log Sweta.
„Wir hatten uns seit Jahren nicht gesehen und sind uns zufällig begegnet.“
„Wie heißt sie?“
„Julia.“
„Nachname?“
„Weiß ich nicht mehr.
Wir hatten nicht so engen Kontakt.“
Igor drehte sich um und ging wieder zum Tisch.
Er beugte sich über sie.
„Lüg mich nicht an.
Ich werde alles herausfinden.
Alles.“
Sweta spürte, wie ihr ein kalter Schauer über den Rücken lief.
Verdächtigte er sie?
Oder setzte er sie wie immer nur unter Druck?
Sie musste vorsichtig sein.
Nur noch ein wenig aushalten.
„Igor, ich bin müde“, sagte Sweta leise.
„Ich lege mich hin.“
„Spül erst das Geschirr.“
Sweta nickte und begann, die Teller einzusammeln.
Ihre Hände bewegten sich automatisch — abspülen, einseifen, abwaschen.
Das Telefon in ihrer Tasche vibrierte.
Eine Nachricht.
Sweta warf heimlich einen Blick auf den Bildschirm.
Die Vermieterin der Wohnung:
„Sweta, vergessen Sie nicht, am Montag nach sechs.
Ich werde warten.“
„Was ist da?“, fragte Igor scharf.
„Werbung“, steckte Sweta das Telefon schnell wieder in die Tasche.
„Zeig her.“
„Igor, das ist nur irgendein Spam.“
„Ich habe gesagt — zeig her!“
Sweta holte langsam das Telefon hervor und entsperrte den Bildschirm.
Ihre Finger zitterten.
Igor riss es ihr aus den Händen und begann durch die Nachrichten zu scrollen.
Sweta biss sich auf die Lippe.
Sie hatte alle Chats mit der Vermieterin gelöscht, aber diese letzte Nachricht…
Hatte sie es geschafft, sie zu entfernen?
„Hier ist nichts“, sagte Igor schließlich und warf das Telefon auf den Tisch.
„Völlig leer.
Verdächtig.“
„Ich schreibe einfach mit niemandem.“
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