Unter der Füchsin drängten sich fünf kleine Fuchswelpen aneinander. Winzig, flauschig, mit noch zu großen Pfoten und nassen Nasen. Sie drückten sich an ihre Mutter, als wollten sie sich unter ihrem Fell verstecken, stießen mit ihren Schnauzen gegen ihre Seite und wimmerten leise. Einer versuchte sogar, sie mit der Pfote anzustoßen, als hoffe er, dass sie gleich aufstehen würde.
Die Welpen verstanden nicht, was geschehen war. Sie drängten sich dicht zusammen, hoben manchmal die Köpfe und piepsten kläglich, bevor sie sich wieder in das kalte Fell ihrer Mutter drückten. Der Kleinste versuchte fast die ganze Zeit, unter ihre Vorderpfote zu kriechen, als suche er dort Wärme.
Der Förster sah sie lange an, ohne sich zu bewegen.
Das Gesetz der Taiga war einfach und hart: Mische dich nicht in die Angelegenheiten des Waldes ein. Die Natur entscheidet selbst, wer überlebt und wer nicht. Der Förster kannte dieses Gesetz besser als viele andere.
Doch er wusste auch etwas anderes. Diese Kleinen würden die Nacht nicht überleben.
Er zog seine Handschuhe aus und hob vorsichtig eines der Fuchswelpen hoch. Es war leicht, warm und schmiegte sich sofort an seine Handfläche. Die anderen begannen leise noch lauter zu wimmern und drängten sich noch enger zusammen.
— Na, ihr kleinen Roten… — sagte der Förster leise. — Ohne eure Mutter werdet ihr hier nicht überleben.
Er wickelte die Welpen vorsichtig in seine Jacke und trug sie zum Forstposten. Den ganzen Weg piepsten sie leise, bewegten sich manchmal und streckten ihre Schnauzen nach oben, als suchten sie einen vertrauten Geruch.
Der Förster wusste noch nicht, dass nach der Rettung dieser armen Tiere in seinem Leben schreckliche Dinge beginnen würden – und vielleicht würde er die Aufmerksamkeit von etwas auf sich ziehen, vor dem sich der ganze Wald fürchtet 😢😱
In jener Nacht schlief der Förster fast gar nicht. Er heizte den Ofen an, baute aus einer alten Kiste und einigen Lappen ein warmes Nest und legte die Kleinen hinein. Die Fuchsjungen drehten sich zunächst lange im Kreis, jammerten und versuchten ihre Mutter zu finden, doch nach und nach wurden sie warm und beruhigten sich.
Ein paar Tage vergingen.
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