— Du verstehst doch, dass das der Anfang vom Ende ist? — fragte Nina leise, ohne den Blick von der Tasse mit dem inzwischen kalt gewordenen Tee zu lösen.
— Sie hat wieder angerufen?
— Hat sie, — antwortete Maxim dumpf.
Er saß ihr gegenüber, zusammengesunken, als hätte man ihm einen Sack mit nassem Sand auf die Schultern gelegt.
— Sie sagte, sie packt schon ihre Sachen.
— Wie bitte, packt?
In Koffer?
— In Kisten, Nina.
In riesige Kartons.
Sie sagte, das „Madonna“-Service nimmt sie ins Handgepäck, damit die Möbelpacker es nicht zerschlagen.
Nina hob langsam den Blick zu ihrem Mann.
— Und du hast geschwiegen? — ihre Stimme war ruhig, professionell ausdruckslos, genau in dem Ton, mit dem sie gewöhnlich Zeugen befragte, doch Maxim wusste: In ihrem Inneren tobte gerade ein Feuer.
— Ich habe es versucht, — der Mann fuhr sich mit der Hand übers Gesicht.
— Ich habe ihr gesagt, dass unsere Renovierung noch nicht abgeschlossen ist.
Dass du Ruhe brauchst.
Und dass wir einfach zu wenig Platz haben.
— Und sie?
— Und sie antwortete: „In der Enge lebt es sich trotzdem ohne Kränkung.“
Und dann fügte sie hinzu, dass, wenn wir dagegen seien, dann … — Maxim stockte.
— Dann was?
Sprich weiter.
— „… soll deine Frau die Wohnung räumen“, — stieß er aus.
Nina lächelte bitter.
— Wie entzückend.
Das heißt, ich bin hier jetzt ein überflüssiges Element.
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