**„Ich ziehe zu euch, und wenn deine Frau etwas dagegen hat, soll sie die Wohnung räumen“, erklärte die Mutter ihrem Sohn.**

— Maximschka, warum regst du dich denn so auf?

Deiner Mutter fällt es schwer, allein zu sein.

Das Alter, die Krankheiten.

Sie braucht Pflege, Aufsicht.

Und ihr seid in der Stadt, dort sind Ärzte, der Notarzt ist auch da.

Du bist doch kein Unmensch, der seine Mutter im Stich lässt?

Und das Haus … Das Haus bleibt eben stehen, was soll ihm schon passieren?

Wir schließen es ab, und das war’s.

— Sie verlangt, dass Nina auszieht, wenn es uns nicht passt.

Ist das normal?

— Ach, das hat sie nur im Zorn gesagt, — kicherte die Tante.

— Ihr Charakter ist eben Feuer, das weiß ich doch selbst.

Gib einfach nach, mein Sohn.

Ehre ihr Alter.

Räumt das Zimmer frei, deine Nina werkelt ein bisschen in der Küche, bringt Tee, und dann wird sich alles einrenken.

Das Wichtigste ist, nicht zu widersprechen.

Maxim legte auf.

In seinem Kopf setzte sich ein Bild zusammen, das ihm ganz und gar nicht gefiel.

Die Tante spielte eindeutig irgendein Spiel, und seine Mutter war ihr Rammbock.

Als er nach Hause kam, fand er Nina auf dem Boden des Kinderzimmers sitzen.

Sie strich mit der Hand über den an die Wand gemalten Teddybären.

— Sie gibt nicht nach, oder? — fragte seine Frau, ohne sich umzudrehen.

— Nein.

Sie sagte … — Maxim stockte, weil er die Widerlichkeiten über das „untergeschobene“ Kind nicht wiederholen wollte.

— Sie sagte, dass sie am Mittwoch kommt.

Punkt.

— Juristisch gehört die Wohnung ihr, — stellte Nina trocken fest.

— Wir sind hier nur Bewohner auf sehr unsicherem Boden.

Sie kann einen Polizeibeamten holen und mich hinauswerfen.

Dich vielleicht nicht, du bist doch sicher hier gemeldet?

Ja, du bist gemeldet.

Ich nicht.

— Ich werde dich nicht rauswerfen, Nina!

Was redest du da!

— Du nicht.

Sie schon.

Sie wird mein Leben zur Hölle machen, Maxim.

Ich kenne solche Menschen.

Energievampire.

Sie braucht einen Skandal zum Frühstück, eine Hysterie zum Mittagessen und Tränen von jemandem zum Abendbrot.

Ich kann meine Schwangerschaft nicht riskieren.

Ich habe ohnehin schon Spannungen.

Nina stand auf.

Ihr Gesicht war entschlossen.

— Ich werde nicht mit ihr zusammenleben.

Nicht einen Tag.

Ich wusste, dass dieser Tag kommen könnte, aber ich hätte nicht gedacht, dass so bald.

— Und was schlägst du vor? — fragte Maxim ratlos.

— Wir gehen.

— Wohin?

Nina, du kennst die Mietpreise doch selbst.

Wir haben ohnehin schon fast alles für den Autokredit und die Renovierung ausgegeben.

— ES GIBT IMMER MÖGLICHKEITEN, — schnitt Nina ihm das Wort ab.

— Man muss nur suchen.

Die Lösung fand sich unerwartet schnell, dank Maxims Beruf.

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