**„Ich ziehe zu euch, und wenn deine Frau etwas dagegen hat, soll sie die Wohnung räumen“, erklärte die Mutter ihrem Sohn.**

— Versteh doch, Mutter, — versuchte Maxim ihr auf der Veranda des Elternhauses zu erklären.

— Wir haben eine Zweizimmerwohnung.

Die Zimmer sind miteinander verbunden.

Das Kind wird weinen.

Nachts wird keiner schlafen können.

Tamara Pawlowna, die in einem Korbsessel thronte wie eine Kaufmannsfrau auf einem Gemälde von Kustodijew, knackte Sonnenblumenkerne und spuckte die Schalen direkt auf den frisch gewischten Boden.

— Na und?

Bin ich taub?

Dann stecke ich mir eben Ohrstöpsel rein.

Verdreh mir hier nicht die Zähne mit deinem Gerede.

Mir ist es hier langweilig.

Die Nachbarin, Galka, ist gestorben, Gott hab sie selig.

Mit wem soll ich denn jetzt quatschen?

Mit den Hühnern?

— Such dir ein Hobby.

Melde dich in einem Klub an.

— Hör mal, du Klugscheißer! — die Mutter verengte plötzlich boshaft die Augen.

— Wie redest du mit deiner Mutter?

Habe ich dir die Wohnung verschafft?

Habe ich.

Dein Vater hat sich kaputtgeschuftet, und du lebst jetzt wie ein Herr und willst die Mutter nicht einmal über die Schwelle lassen?

Eine Schande.

Ljudka hatte recht, du bist ein Pantoffelheld.

Diese deine Tussi aus der Behörde hat dich bestimmt aufgestachelt, was?

— Nina hat damit nichts zu tun.

Es ist einfach eine Frage des gesunden Menschenverstands.

Es wird eng.

Für alle.

— Ich stelle dir ein Ultimatum, Maxim, — Tamara Pawlowna klopfte die Schalen von ihren Händen und stand auf.

Ihre massige Gestalt verdeckte die Sonne.

— Entweder ihr nehmt mich anständig auf, mit Respekt, gebt mir das große Zimmer, und wir leben als eine große glückliche Familie … Oder deine Ninka packt ihre Klamotten und verschwindet in alle vier Himmelsrichtungen.

Und du bleibst, wenn du nicht dumm bist, bei deiner Mutter.

Sonst seid ihr schon wie die Besatzer, die sich überall vermehren.

— Was redest du da?

Das ist meine Frau!

Sie trägt dein Enkelkind!

— Das Enkelkind muss man erst einmal sehen, von wem es ist, — warf die Mutter böse hin.

— Vielleicht hat sie es sich bei ihren Einsätzen eingefangen.

Wir kennen diese Polizistinnen doch.

Maxim stand damals einfach auf und ging, ohne sich zu verabschieden.

Das war zu viel gewesen.

Der Dreck, mit dem seine Mutter um sich warf, überschritt alle Grenzen.

Im Auto rief er seine Tante, Ljudmila Pawlowna, an.

— Tante Ljuda, warum hetzen Sie meine Mutter auf?

Warum muss sie in die Stadt?

Sie hat doch hier ein Haus, einen Garten, frische Luft!

Die Stimme seiner Tante war honigsüß, zäh wie Sirup, in den Rattengift gemischt worden war.

For complete cooking times, go to the next page or click the Open button (>), and don't forget to SHARE with your Facebook friends.