„Los, geh schnell und wasch meine Mutter untenrum! Sie braucht Pflege, und du glotzt nur in den Fernseher!“, brummte der Ehemann.

„Komm sofort her!“, fuhr Soja Petrowna fort.

„Deine Mutter ist in einem schrecklichen Zustand!

Und diese da … diese da hat völlig das Gewissen verloren!“

Das Gespräch dauerte etwa drei Minuten.

Währenddessen stand Rita in der Tür und sah Xenia mit einem schlecht verborgenen Grinsen an.

In ihren Augen stand unverhohlene Freude — jemand anderes litt, jemand anderes steckte in der Grube, und sie selbst stand oben, und das wärmte sie.

„Stepan kommt sofort“, teilte Soja Petrowna mit und steckte das Telefon weg.

„Und wir werden mit ihm reden.

Ernsthaft reden.

Denn so kann es nicht weitergehen!“

„Was erlauben Sie sich eigentlich?!“

Xenia spürte, wie in ihr etwas zu brechen begann.

„Das ist mein Zuhause!

Meine Familie!

Mit welchem Recht …“

„Mit welchem Recht?!“

Soja Petrowna schwoll vor Empörung förmlich an.

„Ich habe jedes Recht, meine Schwester zu schützen!

Und du … wer bist du überhaupt?

Nur die Ehefrau.

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