„Los, geh schnell und wasch meine Mutter untenrum! Sie braucht Pflege, und du glotzt nur in den Fernseher!“, brummte der Ehemann.

Vor ihr stand ein fremder Mann.

Müde, böse, mit erloschenen Augen.

„Ernster geht es nicht“, antwortete sie.

Sie ging an ihm vorbei — an Soja Petrowna mit ihrem triumphierenden Blick, an Rita mit ihrem gehässigen Grinsen.

Sie blieb am Bett der Schwiegermutter stehen.

Jewdokija Iwanowna öffnete die Augen.

„Leben Sie wohl“, sagte Xenia.

„Werden Sie gesund.“

In den Augen der Alten flackerte Angst auf.

Sie begriff offenbar erst jetzt, was sie angerichtet hatte.

Xenia verließ die Wohnung.

Auf dem Treppenabsatz war es kalt — das Fenster ließ sich nicht schließen, und der Wind zog frei durch die Stockwerke.

Sie zog den Mantel enger um sich, nahm die Tasche und ging die Treppe hinunter.

Draußen ging der Winter weiter.

Der Schnee knirschte unter den Füßen, der Frost biss in die Wangen.

Aber Xenia war warm.

In ihr breitete sich ein ungewohntes Gefühl aus — Leichtigkeit vielleicht?

Freiheit.

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