„Jetzt bist du an der Reihe, dich um uns zu kümmern.“
„Und diese deine … Mascha … soll lieber dankbar sein, dass wir überhaupt zur Hochzeit gekommen sind.“
„Sie hätte sich ja auch einen reicheren Bräutigam suchen können, wenn sie so klug ist.“
Ich presste meinen Rücken gegen die kalte Säule.
Mir saß ein Kloß im Hals.
Artjom und ich hatten zwei Jahre lang für die Hochzeit gespart und uns alles verkniffen.
Seine Eltern hatten versprochen, uns die erste Anzahlung für eine Wohnung zu schenken — dreihunderttausend.
Das war das Einzige, womit wir gerechnet hatten, wir hatten uns sogar schon einige Wohnungen angesehen und mit der Bank eine Hypothek besprochen …
„Mama, Mascha glaubt, dass ihr uns das Geld für die Wohnung schenkt.“
„Alle Gäste glauben das!“
„Ihr habt es doch vor allen versprochen!“
„Dann sollen sie eben glauben.“
„So sehen wir wenigstens wie großartige, großzügige Eltern aus!“
„Und du sagst später einfach, dass ihr beschlossen habt, das Geld anders auszugeben.“
„Oder in ein Geschäft zu investieren.“
„Dir wird schon etwas einfallen.“
„Du bist doch mein kluger Junge.“
„Das ist niederträchtig.“
„So ist das Leben, mein Sohn.“
„Übrigens“, ihre Stimme wurde härter, „Papa braucht eine Operation.“
„Am Knie.“
„Zweihundertfünfzigtausend.“
„Also betrachte es so, dass wir dieses Geld in dein gesundes zukünftiges Erbe investieren.“
„Papa?“
„Er hat doch gestern noch den ganzen Tag im Garten die Beete umgegraben!“
„Das geht dich nichts an.“
„Wir sind die Eltern, wir wissen besser, was wir brauchen.“
Ich hörte, wie eine Autotür zuschlug, und die Absätze von Walentina Sergejewna klackerten über den Asphalt.
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