Scharf, hartnäckig — jemand hatte ganz offensichtlich nicht vor wegzugehen.
Sie blickte auf die Uhr: sieben Uhr morgens.
Stepan war schon zur Arbeit gegangen, ohne sie zu wecken.
Wie immer.
Während sie sich den Morgenmantel überzog, eilte sie zur Tür.
Durch den Spion sah sie eine vertraute Gestalt — Soja Petrowna, die jüngere Schwester der Schwiegermutter.
Breit gebaut, mit gefärbten roten Haaren und einem ständig unzufriedenen Gesicht.
„Ich komme ja schon, ich komme ja“, murmelte Xenia und schob den Riegel zurück.
Soja Petrowna stürmte wie ein Orkan in die Wohnung, ohne überhaupt zu grüßen.
Hinter ihr quetschte sich ihre Tochter Rita hinein — dreißig Jahre alt, aber älter aussehend, mit scharfen Gesichtszügen und boshaften kleinen Augen.
„Wo ist Jewdokija Iwanowna?“, fragte Soja Petrowna fordernd, während sie schon im Flur ihren Schaffellmantel auszog und ihn auf die Kommode warf.
„Sie schläft noch.
In der Nacht ging es ihr schlecht, ich habe ihr ein Schlafmittel gegeben …“
„Ein Schlafmittel?!“
Soja Petrowna schlug die Hände zusammen.
„Bist du noch ganz bei Trost?
Sie darf solche Dosen nicht bekommen!
Du bist doch keine Ärztin!“
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