„Los, geh schnell und wasch meine Mutter untenrum! Sie braucht Pflege, und du glotzt nur in den Fernseher!“, brummte der Ehemann.

Xenia schluckte.

In ihr begann es schon wieder zu kochen — genau dieses Gefühl, das sie gelernt hatte, ganz tief zu verbergen, um nicht zu explodieren.

„Der Arzt hat es verschrieben.

Ich habe die Verordnung …“

„Zeig sie!“

Rita kicherte — widerlich, so mädchenhaft gehässig.

Sie ging ungefragt in die Küche und begann sofort, die Schränke zu öffnen.

„Hier ist ja überhaupt ein Chaos.

Das Geschirr ist schmutzig …“

„Das ist noch von gestern Abend“, begann Xenia sich zu rechtfertigen, obwohl sie genau wusste, dass sie das nicht musste.

„Ich bin erst gegen zwei Uhr nachts ins Bett gekommen, ich habe es nicht geschafft …“

„Nicht geschafft!“, äffte Soja Petrowna sie nach.

„Und Dusja liegt da, nass und krank!

Stepan hat mich gestern angerufen und mir alles erzählt.

Er sagt, du bist ganz schön frech geworden.

Du schaust fern, während seine Mutter stirbt!“

„Das ist nicht wahr …“

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